

Letzte Woche war ich auf dem ehe- maligen Friedhof St. Marx im 3. Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 1784 im Zuge der Josephinischen Reformen eroeffnet, wobei alle damaligen Friedhoefe nach ausserhalb der Stadtmauern Wiens verlegt wurden. Bereits 90 Jahre spaeter, im Jahre 1874 wurde er wieder geschlossen und lange Zeit vernachlaessigt, was ihm den heutigen Baumbestand bescherte. In den 1920ern sollte er wie die anderen ehemaligen Friedhoefe entfernt und in einen Park umgewandelt werden. Stattdessen wurde er unter Denkmalschutz gestellt und 1937 der Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht, wodurch es zu verdanken ist, dass der St. Marxer Friedhof der letzte Biedermeier-Friedhof der Welt ist. Neben den Graebern Mozarts und Josef Strauss finden sich hier unzaehlige Engelsfiguren...

Last week I went to the former cemetery of St. Marx in Vienna's 3rd district. It was opened in 1784, when all burials had to be done outside the city walls of Vienna, according to the reforms of Emperor Joseph II. Already 90 years later it was closed again and beeing neglected, which led to the old tree polulation totday. In the 1920s it should have been removed and changed to a park just like the other closed cemeteries of that time. However, it was put under historic preservation and opened to the public in 1937. Due to this fact, St. Marx is the last cemetery of the Biedermeier time in the world. Beside the graves of Mozart and Josef Strauss, there are countless numbers of angel figures...

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