Samstag, 31. Oktober 2009

Tag 6, Padua und Abschied - day 6, Padua and goodbye

Am Morgen meines letzten Tages in Italien hab ich die Wallfahrts- kirche Basilica di Sant' Antonio [Bild 1 und 2] besucht, die sich dem Leben und Wirken des Hl. Antonius widmet, der hier im fruehen 13. Jh. gelebt hat. Das Innere ist herrlich bemalt und wird von 8 grossen Kuppeln ueberspannt, was der Kirche ein byzantinisches Aussehen verleiht. Als eine der aeltesten Staedte Italiens (gegruendet vor ueber 3000 Jahren), hat auch Padua einige Zeugnisse roemischer Architektur. Hier ist der Rest des antiken Amphitheaters [Bild 3] zu sehen. Beherrschend in der Innenstadt ist der "Palazzo della Ragione" [Bild 4], eingerahmt von den Plaetzen "Piazza delle Erbe" und Piazza della Frutta", auf denen taeglich Gemuese- und Flohmaerkte stattfinden. Wie hier [Bild 5] zu sehen ist, wird Padua von vielen netten Kanaelen durchzogen - ein Relikt aus der bewegten Geschichte der Stadt...
... und abends bin ich wieder mit dem Zug nach Venedig gefahren, von wo aus der Nachtzug nach Wien ging. Ich hatte hier noch ein paar Stunden Zeit fuer eine letzte Pizza (= und mit diesem [Bild 6] verabschiede ich mich aus Italien ^^

In the morning of my last day in Italy, I visited the pilgrimage church Basilica di Sant'Antonio [pic 1 and 2], dedicated to the life and work of St. Anthony, who lived in the early 13th century. The interior shows magnificent paintings and is crowned by 8 large domes, giving the building a byzantine look. As one of the oldest cities in Italy (founded more than 3,000 years ago), Padua had a roman past as well. This [pic 3] shows the ruin of a roman amphitheatre. A dominant point of the inner city is the "Palazzo della Ragione" [pic 4], inclosed by the squares "Piazza delle Erbe" and "Piazza della Frutta", where they have daily markets on them. As you can see here [pic 5], Padua has a net of fine little canals - a relict of it's moved past...
... in the evening, I went to Venice again, from where I had to catch the night train, crossing the alps and back to Vienna. I had a couple of hours left, so enough time for a last Pizza (= and with this [pic 6] I'm leaving Italy ^^

Tag 5, Verona->Padua - day 5, Verona->Padua

Den naechsten Tag hab ich nur bis mittags in Verona verbracht, habe aber noch einige Bilder gemacht - z.B. vom Hostel, das wirklich grossartig war im Vergleich zu dem in Venedig (= [Bild 1] Es handelte sich dabei offensichtlich um ein altes Landhaus... leider nur etwas bloed zu erreichen, wenn man Gepaeck hat, da auf den Huegeln! Ein weiteres Zeugnis roemischer Besiedlung stellt die "Porta Borsari" [Bild 2] aus dem Jahre 265 n.Chr. dar und damit verabschiede ich mich von Verona und mache mich auf den Weg nach Padua...

I spent the next day till noon in Verona - enough time to take some pictures, e.g. of the hostel [pic 1], which was amazing compared to the one in Venice (= apparently it used to be a mansion... on the hills, so it was a bit exhausting to get there with my luggage! Another evidence of roman settlement, however, is the "Porta Borsari", built in 265 AD [pic 2] and with this I say: goodbye Verona and I'm on my way to Padua...
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Padua hat sich ebenfalls als recht sehenswert entpuppt. Auf dem Weg zum Hostel kam ich hier ueber den weiten Platz "Prato della Valle" [Bild 3]. Das riesige ovale Becken wird von 78 Figuren gesaeumt. Ebenfalls findet sich hier dieser Bau, die "Loggia Amulea" mit Plastiken von Dante und Giotto [Bild 4]. Diese netten Fassaden [Bild 5] finden sich an der "Piazza dei Signori", die auch ein (wahrscheinlich) herrlicher Uhrenturm ziert, den man aber wie den in Venedig aufgrund von Renovierungsarbeiten nicht sehen konnte -.- abschliessend habe ich noch ein abendliches [Bild 6] vom Fluss Brenta mit Blick auf den Turm des hiesigen Castello gemacht...

Padua turned out to be a very nice place, as well. On the way to the hostel I passed the spacious square "Prato della Valle" [pic 3]. The huge oval basin is surrounded by 78 statues. Furthermore, this building, the "Loggia Amuela", can be found here, with figures of Dante and Giotto [pic 4]. These neat facades [pic 5] are situated next to the "Piazza dei Signori" with it's (probably) nice Clock Tower, which has been scaffolded due to renovation works, just like the one in Venice, too -.- finally, I took this [pic 6] of the River Brenta, looking towards the tower of the Castello in the evening...

Tag 4, Verona - day 4, Verona

Etwa 2 Stunden mit dem Zug von Venedig entfernt liegt Verona. Eigentlich hatte ich 2 Tage hier eingeplant, aber da fast alles recht kompakt und schnell in der Innenstadt zu erreichen ist, bin ich nur eine Nacht geblieben und habe mich noch zu einer weiteren Stadt hinreissen lassen ^^ "Zwei Haeuser, beide in Ansehen gleich, entfachen neuen Streit aus altem Hass im lieblichen Verona, dem Schauplatz unseres Stueckes..." In der Literatur ist Verona vor allem wegen Shakespear's "Romeo und Julia" bekannt - eigentlich nur fiktiv, aber hier findet sich tatsaechlich das Haus der Capulets (Julias Familie) mit einem ueberaus passenden kleinen Balkon (= [Bild 1] (dessen Bruestung wahrscheinlich aus einem antiken Sarkophag besteht!). Die Stadt hat aber noch mehr zu bieten: so wird das alte Zentrum an 3 Seiten vom Fluss Adige umschlossen, der wiederum von einigen Bruecken ueberspannt wird [Bild 2]. Das "Castelvecchio" [Bild 3], die Stadtburg wurde von den Scaligern um 1355 erbaut, die im Mittelalter Verona beherrschten und die Stadt massgeblich praegten - wie auch die "Piazza dei Signori" (Platz der Herren), wo ein Denkmal Dante Alighieris ("Die Goettliche Komoedie") zu finden ist [Bild 4]. Der Groesste Platz der Stadt ist die "Piazza Bra'" [Bild 5], an der sich ein Restaurant ans andere reiht. Hier befindet sich auch die roemische Arena, das "Anfiteatro", in dem heute noch in den Sommermonaten Freilichtvorstellungen von bekannten Opern stattfinden. Vor allem abends bietet es mit der Piazza Bra' eine tolle Ansicht (= [Bild 6]

Verona is just a 2-hour train ride away from Venice. First I planned to stay here for 2 days but as most of the places of interest are within the inner city and easily to reach, I stayed just one night and got carried away to another town ^^ "Two households, both alike in dignity, In fair Verona, where we lay our scene..." In literature Verona is known from Shakespear's "Romeo and Juliet" - actually just fiction, but there really IS a house of the Capulet family (Juliet's family) with an extraordinarily adequate little balcony (= [pic 1] (the balustrade is said be an ancient
sarcophagus!). But there is more in Verona: the old centre is enclosed on 3 sides by the River Adige, crossed by many ancient bridges [pic 2]. The"Castelvecchio" [pic 3], the city's "Old Castle" was built by the Scaligers in 1355, who then ruled and shaped medieval Verona - like the "Piazza dei Signori" (square of the lords) with it's statue of Dante Alighieri ("The Divine Comedy") [pic 4]. The largest square in town is the "Piazza Bra'" [pic 5], where you can find the restaurants lined up next to each other. Also, here is the roman arena, the "Anfiteatro", where they have open air shows of famous operas during the summer months. The Piazza Bra' ( I know it sounds wierd, but that is really the name! =P) offers nice views especially in the evening (= [pic 6]

Tag 3, Venedig - day 3, Venice

... und wieder einmal Sonnenaufgang ueber der Lagune (= heute von der Glockenkammer des Campanile aus [Bild 1]. Die Kuppeln unten gehoeren zur 1094 geweihten Basilika San Marco - der "Markusdom", Aussenansicht [Bild 2]. Innen ueberwaeltigt die Basilika durch ueber und ueber mit goldenem Mosaik bedeckten Flaechen [Bild 3], die Geschichten aus Altem und Neuem Testament erzaehlen. Direkt neben der Basilika befindet sich der Palazzo Ducale, der Dogenpalast, von welchem die Macht der ehemaligen Republik Venedig ausging [Bild 4]. Er liegt an der Seite des Markusplatzes, der sogenannten Piazzetta. An deren Ende zum Wasser hin steht die Saeule mit dem gefluegelten venezianischen Markusloewen. Spaeter war ich dann in der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari oder kurz "Frari", einem Gebaeude voller Kunstwerke, wie z.B. dem Grabmal Tizians oder des Bildhauers Antonio Canovas [Bild 5] - ziemlich geheimnisvoll mit dem Licht darueber, oder? ^^ Abschliessend nochmal eine Ansicht des Campanile [Bild 6] (=

... and again: sunrise of the lagoon (= today seen from the bell chamber of the campanile [pic 1]. The domes down below belong to the 1094 consecrated basilica San Marco - "St. Mark's Basilica", exterior [pic 2]. Inside you get overwhelmed by the golden mosaic ceiling [pic 3], showing passages of the Old and New Testament. Right next to the balsilica stands the Palazzo Ducale, the Doge's Palace, from where the former Republic of Venice was ruled [pic 4]. It lies at one side of St. Mark's Square, the so-called Piazzetta. At the end of this smaller square against the waterfront stands the column with the winged Venetian St. Mark's Lion on top. Later I went to the church Santa Maria Gloriosa dei Frari - shortly "Frari" - a building filled with arts, like the tomb of Tizian and the one of sculptor Antonio Canova [pic 5] - very misterious with that light above, don't you think? ^^ Last but not least another picture of the Campanile [pic 6] (=

Tag 2, Venedig - day 2, Venice

Eigentlich wollte ich morgens mit einem vaporetto dem Sonnenaufgang entgegen fahren, aber da bei "B&B Rota" das mit dem Fruehstueck ein kleines Problem ist, wars schon etwas spaeter... habe ich euch eigentlich schon von diesem Etablissement abgeraten? ^^ immerhin war es etwas neblig, wodurch das [Bild 1] doch recht gut geworden ist =) zu sehen ist die Kirche "Santa Maria della Salute" am Ende des Canal Grande. Von dort aus hat man auch eine nette Sicht auf den Markusplatz mit dem Campanile (Glockenturm) [Bild 2]. Durch solche Gassen [Bild 3] geht man fast ueberall in der ganzen Stadt - hier auf meinem Weg in den Norden, von wo aus man die Insel der Glasblaeser erreicht: Murano [Bild 4]. Dieser Stadtteil ist wie ein kleines, sauberes und ruhiges Venedig, das auch weniger von Touristen ueberlaufen ist - und man kann hier viel entspannter nen Macchiato trinken =D zwischen dem centro storico und Murano liegt die Insel San Michele, die Friedhofsinsel der Stadt [Bild 5]. Leider war nicht so viel besinnliche Stille, denn die Stechmuecken auf San Michele sind offensichtlich sehr aggressiv =/ Im Anschluss hab ich mit der Linie 42 eine Rundfahrt um die Stadt gemacht - mit netten Panoramen [Bild 6] (=

Actually, I wanted to take an early vaporetto to see the sunrise, but there were certain problems with the breakfast at "B&B Rota", so I was a little late... did I already tell you NOT to stay at this place? ^^ at least it was a little foggy and so [pic 1] turned out quiet well =) you see the church "Santa Maria della Salute" at the end of Canal Grande. From there you get a nice view of St. Mark's Square with the Campanile (bell tower) [pic 2]. You pass narrow alleys like this [pic 3] almost everywhere in the city - here I was on my way to the north, from where you can reach the island of the glassmakers: Murano [pic 4]. This quarter is a smaller, cleaner and calmer version of Venice and less crowded with tourists - where you can have a macchiato in a relaxed atmosphere =D between the centro storico and Murano lies the Island of San Michele, the cemetery island of Venice [pic 5]. Unfortunately it wasn't so calm there, as the mosquitoes on San Michele are apparently rather aggressive =/ afterwards I took Line 42 for a round trip around the city - with nice panoramic views [pic 6] (=

Tag 1, Venedig - day 1, Venice

Eine Woche Herumreisen stand mal wieder an und da ich schon im Fruehjahr nach Venedig wollte, hab ich das nun nachgeholt (= allerdings kam mir eine ganze Woche in Venedig zu lange vor, weshalb ich noch nach Verona und Padua gefahren bin...

Sobald man den Bahnhof in Venezia Santa Lucia verlassen hat, liegt die Welt der gewoehnlichen oeffentlichen Verkehrsmittel hinter einem. Entweder man geht hier zu Fuss, oder nimmt einen der schwimmenden Busse, genannt vaporetto ^^ von da an gehts ueber die "Wasserstrassen" durch das alte Venedig - das centro storico. Meine erste Fahrt hat mich gleich zur weltbekannten Rialto-Bruecke gefuehrt [Bild 1], eine von nur 4 Bruecken, die den breiten Canal Grande ueberspannen. Gleich daneben liegt der heute noch benutzte Fischmarkt, die Pescheria [Bild 2], wo allerdings auch Obst und Gemuese verkauft wird (= Nachdem ich mein Gepaeck im ueberaus scheusslichen Hostel "B&B Rota" abgeladen hatte, hab ich mich sofort wieder auf den Weg zur Stadterkundung gemacht. Ganz im Osten der Stadt liegt das "Arsenale" [Bild 3], wo seit Jahrunderten die Schiffe der maechtigen Venezianischen Flotte gebaut werden - und auch heute ist der Bereich noch militaerisch genutzt. Danach konnte ich es kaum erwarten, mir einen ersten Eindruck vom Markusplatz ("Piazza San Marco") zu machen [Bild 4], der wirklich schoen, aber auch etwas ueberlaufen war... spaeter habe ich noch das "Gheto" gesehen - es heisst wirklich so! - [Bild 5] wo man im fruehen Mittelalter schon die Juedische Bevoelkerung zusammengetrieben hat. Beendet hab ich den Tag mit einer abendlichen Tour, wo sich die Stadt besonders reizvoll zeigt [Bild 6] - hier nochmal der Markusplatz ^^

And again I've been travelling for a week. I wanted to see Venice in spring, but I had neither time nor money then (= I thought, a week might be too long for Venice, so I went to Verona and Padua as well...

As soon as you leave the train station Venezia Santa Lucia, the world of ordinary means of public traffic lay behind you. Either you walk here, or you take one of the swimming busses, called vaporetto ^^ from here on you are travelling over "water streets" through old Venice - the centro storico. My first ride with one of these water-busses brought me to the world-famous Rialto bridge [pic 1], one of only 4 bridges crossing the wide Canal Grande. Right next to it there's the fish market, the Pescheria [pic 2] - still in use today, although they're selling fresh fruit and vegetables as well (= after I left my luggage in the extraordinarily horrible hostel called "B&B Rota", I started roaming around the city. In the far east of the city, there's the "Arsenale" [pic 3], where they've been building the ships for Venice's mighty fleet for centuries - and even today this area is used for military purpose. After that I couldn't wait to have a fist glimpse of St. Mark's Square ("Piazza San Marco") [pic 4], which is really beautiful, but crowded, too... later, I went to the "Gheto" [pic 5] - a quarter really named like this, where they put the Jewish population together since the early middle ages. I finished the day with a nightly tour, when the city is especially nice [pic 6] - here St. Mark's Square again ^^

Sonntag, 6. September 2009

01.09.2009 Eine Nacht in der Oper / A night at the opera

Die Wiener Staatsoper - ein Haus, weltweit bekannt fuer seine exquisiten kulturellen Darbietungen - hatte am 1. September Tag der offenen Tuer. Erbaut wurde sie in den Jahren 1861-69 und in den 1950ern nach schweren Kriegsschaeden neu errichtet. Anders als ich erwartet hatte, gabs keine erweiterte Fuehrung, sondern man konnte sich nahezu ueberall frei bewegen: in jeder Loge, auf und hinter der Buehne, in den Proberaeumen, usw... (= Am Ende des Abends gabs noch eine tolle Technik-Show. Leider ging an dem Abend meine Digicam endguetlig kaputt =/ daher sind die Bilder nicht so toll geworden.

The Vienna State Opera - a house worldwide known for its exquisit cultural performances - offered an open day on september 1st. It was built from 1861 to 1869 and rebuilt in the 1950's after heavy war damages. I expected extended guiding tours, but instead you could just walk around everywhere: on and behind the stage, see the stage from each and every loge, in the practice rooms and so on... (= At the end of the day they had a stunning technical show. Unfortunately my camera broke this evening =/ so the pictures are not that great.

18.-22.06.09 NovaRock Festival

Nach einem Jahr in Neuseeland ohne mehrtaegige Festivals, hatte ich einen Grund mich zu freuen wieder in Europa zu sein (= Das NovaRock im Oesterreichischen Burgenland - nur eine Stunde von Wien entfernt und nahe der Grenze zu Ungarn sollte es also sein und es war klasse! Mit David und einigen seiner Bekannten bin ich schon donnerstags hier angereist und wir haben uns nach dem Zeltaufbau gleich ins Festival-Leben gestuerzt: grillen, Bier, noch mehr grillen, usw... =D Auf 2 Buehnen gabs dann von Freitag bis Sonntag Bands wie Slipknot, Disturbed, Metallica, Placebo, Staind, Lacuna Coil, In Extremo, Limp Bizkit und massig mehr... hier einfach ein paar pics (=

After a year in New Zealand without festivals longer than a day, I had good reasons to be happy being back in Europe (= so it was the NovaRock Festival in the Austrian state "Burgenland" near the Hungarian border just an hour from Vienna - and it was awesome! I arrived a day earlier with my mate David and some of his friends and after building the tents we enjoyed the festival lifestyle: BBQ, beers, more BBQ, and so on =D from friday to sunday there were bands as Slipknot, Disturbed, Metallica, Placebo, Staind, Lacuna Coil, In Extremo, Limp Bizkit and many more on 2 stages... just some pics (=

05/2009 Entlang des Wienflusses Teil 1 / along Vienna River part 1

Von Maerz bis Juni habe ich im 5. Bezirk Wiens gewohnt, genannt Margareten. Relativ zentral gelegen, befindet sich Margareten vor allem am Wienfluss, der etwas weiter dann in die Donau muendet. Einst als Prachtstrasse geplant, findet man entlang der Wienzeile, jeweils links und rechts des Wienflusses einige interessante Jugendstil-Gebaeude...

Eines der wohl beruemhteste Gebaeude hier, ist das von Otto Wagner 1898 erbaute sogenannte Majolika-Haus [Bild 1]. Seine Fassade ist mit kunstvoll individuell bemalten Kacheln verziert, die ein Blumenranken-Muster zeigen. Direkt daneben befindet sich das ebenfalls von Otto Wagner gebaute Haus "Linke Wienzeile 38" [Bild 2]. Die Gestaltung besteht hier aus vergoldeten Pflanzen-Ornamenten und auf dem Dach sind die "Ruferinnen" zu sehen. Etwas den Wienfluss aufwaerts steht der "Ruediger-Hof" [Bild 3], der im Jahre 1902 von Oskar Marmorek gebaut wurde und in dem sich ein gemuetliches Cafe mit schattigem Gastgarten befindet. Das Gebaeude auf [Bild 4] ist nicht weit davon entfernt und direkt an der UBahn-station "Pilgramgasse"...
Was heute nur indirekt am Wienfluss liegt, ist das Gebaeude der Wiener Secession [Bild 5]. Es wurde 1897/98 von Josef Maria Olbrich gebaut als Ausstellungshaus fuer die damals neu entstandene Kunstrichtung des Jugendstil, bzw. der Wiener Variante davon. Der Wienfluss selbst ist an dieser Stelle unter der Strasse verborgen (=

From March to June I've been living in Vienna's 5th district, called Margareten. Being pretty central, Margareten lies next to Vienna River, which flows into Danube River a little further. Once planned as a boulevard, you can find many interesting Art Nouveau buildings along "Wienzeile", the street left and right of the river...

One of the most famous here is the so-called "Majolika House", built by Otto Wagner in 1898 [pic 1]. Its facade is covered with individually painted glazed tiles, showing a flower pattern. Just next to it is the "Linke Wienzeile 38" [pic 2], also built by Otto Wagner. Here you find golden plant ornaments and the "Ruferinnen" (calling women) on the roof. A little up the Vienna River you get to the "Ruediger-Hof" [pic 3], built in 1902. Inside there is a nice cafe with a shady guest garten. The building on [pic 4] is not far from the "Ruediger-Hof" and just opposite the underground station "Pilgramgasse"...
The "Vienna Secession Building" [pic 5] is only indirectly located at the Vienna River today. In 1897/98 it was built by Josef Maria Olbrich as an exhibition place for Vienna's alternative to Art Nouveau, the Secession. The river itself is hidden under the street (=

05/2009 Wiens Vergangenheit / Vienna's past

Waehrend des 2. Weltkrieges war Oesterreich ans Deutsche Reich angeschlossen. Als eine der groessten Staedte des Landes, musste Wiens Bevoelkerung natuerlich auch gegen Luftangriffe geschuetzt werden und so wurden zwischen 1942 und 1945 sechs Flaktuerme errichtet. Diese massiven Beton-Gebaeude stehen heute noch verteilt in der Stadt...

Im Arenbergpark im 3. Bezirk steht dieser grosse Turm [Bild 1] - der erste, der in Wien errichtet wurde und auch der mit der groessten Baumasse (er misst an der Basis 47m x 47m). Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Gefechtsturm der Bauart II, was im Vergleich zur Bauart I weniger Baumaterial beanspruchte. Alle Wiener Flaktuerme wurden als Paare errichtet. Jeweils ein Gefechtsturm wurde somit von einem Leitturm begleitet und der hierzu gehoerige Leitturm steht ebenfalls im Arenbergpark - im Zuge eines Kunstprojektes wurde er mit einem Spruch versehen... [Bild 2]
Im Esterhazypark im 6. Bezirk ist der Leitturm des naechsten Paares zu sehen. Dies ist der einzige heute oeffentlich zugaengliche Turm aller Wiener Verteidigungsanlagen des 2. Weltkrieges. Das "Haus des Meeres", ein Aquazoo, hat hier sein Heim gefunden und der Oesterreichische Alpenverein hat eine Wand als Kletterwand umgestaltet (zu sehen auf [Bild 3], etwas vom Baum verdeckt).
Das zuletzt gebaute Paar befindet sich im Augarten im 20. Bezirk und wurde erst im Fruehjahr 1945 fertig. Hier stehen sie monumental mit einer Hoehe von 55 Metern weit ueber den Baumen. Die Groesse ergab sich durch ihre Lage: je hoeher das Boden-Niveau, desto niedriger der Turm - so konnte erreicht werden, dass sich die oberen Platformen alle auf der selben Hoehe ueber dem Meeresspiegel befinden um die Koordination zu vereinfachen. [Bild 4] zeigt den Gefechtsturm, der nach dem Krieg durch einen Unfall etwas beschaedigt wurde und [Bild 5] den Leitturm...

During WW2, Austria was a part of the German Reich. As one of the country's biggest cities, Vienna's inhabitants had to be protected against air raids. Between 1942 and 1945, six flak towers have been built and these massive concrete buildings still exist spread around the city...

This huge combat tower [pic 1] is located in Arenberg Park in Vienna's 3rd district - the first and biggest built here (it measures 47m x 47m at it's base and a hight of 42m). It has been planned in the so-called design II, which saved a lot of concrete comparing to design I, used in Berlin and Hamburg. All the flak towers in Vienna are built as pairs and each Gefechtsturm (combat tower or gun tower [G-Tower]) was followed by a Leitturm (fire control tower or lead tower [L-Tower]. So the adjoining lead tower can also be found in Arenberg Park - for an arts project it has been painted with these words... [pic 2]
The lead tower of ne next pair of towers stands in Esterhazy Park in Vienna's 6th district. This is the only one publicly accessable today. The "Haus des Meeres" (house of the sea, an aquatic zoo) has it's home here - and the Austrian Alpenverein (alpine club) changed one of the walls to a climbing wall (visible on [pic 3], partly covered by the tree).
The last pair built here can be found in Augarten Park in Vienna's 2nd district. They stand tall above the trees with a hight of 55 meters. The hight depended on their location: the higher the ground level, the smaller the tower - thus the upper platforms of all towers are exactly on the same hight above sea level, which made it easy to coordinate them. [pic 4] shows the combat tower, which has been damaged slightly by an accident after the war and on [pic 5] you see the adjoining lead tower...